Partnergemeinde
Partnerschaft
Stelzenberg und Breitenau / Elsaß

Auf einer Landkarte entdeckte 1984 der pensionierte Forstmann Adolphe Wittmann, wohnhaft in einem Nachbarort von Breitenau im Elsaß, den Ort Breitenau in der Pfalz - eine Annexe der Gemeinde Stelzenberg. Nach vielen Telefonaten und Briefen zwischen dem "Entdecker" und den damaligen Ortsbürgermeistern von Stelzenberg, Werner Jörg und später Günter Busch, bzw. dem Heimatforscher Erhard Brenk, sowie gegenseitigen Delegationsbesuchen dauerte es vier Jahre, bis die Partnerschaft am 21. Mai 1988 durch Bürgermeister Günther Busch (Stelzenberg) und Bürgermeister Raimond Tonnelier (Breitenau) offiziell besiegelt wurde.

In der Folge wurden viele schöne Feste gemeinsam in Stelzenberg bzw. in Breitenbau im Elsaß gefeiert.

Als große Familie: Deutsche und Franzosen im Jahr 2013 in Breitenau
(nach Besichtigung einer Schnapsbrennerei)

Insbesondere bei den "großen" Jubiläen werden von den Partnergemeinden immer besondere Anstrengungen unternommen, um den Partnerschaftsgedanken zu befördern. So wurde, mit Unterstützung des Landfrauenvereins, des Gesangvereins und des Verkehrsvereins, zum 25. Jahrestag am 26. Mai 2013 in Stelzenberg ein Ganztagesprogramm erstellt und zudem auch noch alle Gäste kostenlos bewirtet.

Ein im wahrsten Sinn des Wortes "lebendes" Beispiel der Partnerschaft war die Anpflanzung einer Blutbuche im Jahr 1983 durch die Bürgermeister Tonnelier (Breitenau) und Radtke (Stelzenberg), die bis heute durch ihr ständiges Wachstum an die hoffentlich auch künftig weiter wachsende Freundschaft unserer beiden Gemeinden erinnert.

Zum 25. Jahrestag am 15. September 2013 in Breitenau bei der Enthüllung des Hinweisschildes: Serge Janus, Bürgermeister von Breitenau (l.) und Reinhold Meister, Bürgermeister von Stelzenberg

So wurde zum 25. Jahrestag ein Hinweisschild übergeben. Dessen Finanzierung wurde durch den Verkehrsverein Stelzenberg unterstützt. Als Gegengeschenk erhielt die Gemeinde Stelzenberg durch Bürgermeister Serge Janus eine Ruhebank mit Gravur.

Wichtiger als diese offiziellen Anlässe sind aber die persönlichen Freundschaften, die sich in den all den Jahren entwickelt haben und die Förderung des europäischen Gedankens. Über alle Generationen sind wir alle uns einig, auch in schwierigen Zeiten am Gedanken der Freundschaft auf der Grundlage eines einigen Europas festhalten zu wollen.